Straight outta Bockenheim

Gestern um diese Zeit habe ich mich noch gefreut, weil das Hotel, in dem ich dieser Tage wohne, ein offenes WLAN hat, sodass ich auch abends noch vor dem Rechner sitzen kann. Die Freude währte nicht lange: Als die Kollegen und ich vom Essen zurückkamen, wollte mich das WLAN nicht mehr. Angefixt hat es mich, vermutlich muss ich für den nächsten Schuss zahlen. Aber was erwarte ich auch, bin ja in Frankfurt, der Mutterstadt des Drogenumschlags.

Frankfurt scheint aus mehr zu bestehen als Hochhäusern, Banken und Flughafen. Zum Teil wurde mir das ja schon vor drei Wochen nahe gebracht, als die K. und ich einen Abend in Sachsenhausen verbracht haben und mir das erste Mal Apfelwein und Handkäs mit Musik vorgesetzt wurde. Gestern abend sind wir durch Bockenheim gelaufen und in einer Tapas-Bar gelandet, die ganz vorzüglich war. Irgendwann traue ich mich in einer solchen Situation auch mal, auf Spanisch zu bestellen. Wofür lerne ich das schließlich?

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Für morgen haben wir uns einen besonderen Spaß ausgedacht: Am Tag vor Himmelfahrt ohne Platzreservierung von Frankfurt nach Hamburg zu reisen. Mir wird jetzt schon schlecht

5 Responses to “Straight outta Bockenheim”


  • Dann wünsche ich Euch eine gute Fahrt und eine Hand voll Sitzplätze.

  • Danke, wir werden unser Glück versuchen. Wenn es nicht klappt, heule ich Dir nächste Woche die Ohren voll. :-)

  • Ich bin Realist:

    Ich wünsche Euch eine gute Fahrt und gute Stehplätze fernab
    – des Raucherbereichs
    – der Toiletten
    – fronturlaubernder Rekruten

  • Danke, Eckart, Du bist so gut zu uns. Wir werden unser bestes geben. Zur Not sitzen wir im Bordbistro und gießen uns den Kopf voll Erfrischungsgetränke. Das wird dann die Mutter aller Reisekostenabrechnungen. :-)

  • War ganz OK. Unsere Dreier-Gruppe hatte Sitzplätze, zwei von uns mussten nicht mal den Platz wechseln. Das ist der Vorteil, wenn man schon gegen 14 Uhr fährt. Dann gibt es noch halbwegs gute Plätze. Die Leute, die erst gegen 16:30 Uhr in Hannover eingestiegen sind, hatten weniger Spaß.

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