Keine Telefonverlustängste mehr

Mittlerweile bin ich ein abgebrühter Hund und kann sogar in unangenehmen Situationen mit einer gewissen Coolness agieren. Donnerstag Nacht zum Beispiel, als ich aus dem Taxi stieg, die Wohnung der Mutter betrat und beim Ausleeren der Jackentaschen merkte, dass ich mein Telefon nicht fand. „Nanu, schon wieder April?“ war der erste Gedanke, eingedenk meines mittlerweile traditionsreichen Rituals, im April mein Telefon zu verlieren. Doch es war nicht April und ich stellte fest, dass meine Schusseligkeit nicht jahreszeitenbedingt ist. Ob das ein Vor- oder ein Nachteil ist, muss separat geklärt werden.

Jedenfalls bemerkte ich das Fehlen meines Telefons schnell. Anstatt wie früher in Panik zu verfallen, mir schlimme Dinge auszumalen, griff ich zum Festnetzofon, rief die Taxivermittlung an, bat dort, den Fahrer anzufunken. Es dauerte keine zehn Minuten, da stand der Wagen wieder vor der Tür und ich konnte das Gerät wieder in Empfang nehmen.

Preiswert diesmal: Statt 50 Euro wie beim letzten Mal, hat mich diese Aktion lediglich 6,60 Euro gekostet — der Fahrer war zum Glück noch nicht so weit weg gewesen.

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