Die Nazis kommen nach Barmbek

Einer der Wochenendausflugsfaschos am Samstag im RE1 raunte dem anderen zu „Hamburg am 1. Mai wird hart“. Danach gab es eine kurze Diskussion, dass man ja vor Kundgebungen und Demos am Wochenende freitags „am besten sowieso nicht arbeiten geht. Krankenschein und so.“ Aha. Das hätte es früher ja nicht gegeben. Aber ein wenig Wellness hilft ja, den Kampf gegen die freiheitliche Gesellschaftsordnung besser zu überstehen.

Was die Arschgeigen mit „Hamburg“ meinten, wurde mir schlagartig klar, als ich heute die Fuhle hinaufging und des öfteren diesen Aufkleber auf Fenstern, Türen und der Bushaltestelle sah:

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Na klasse. Die RE1-Faschisten direkt bei mir vor der Haustür. Finden die Maikrawalle dieses Jahr folglich nicht in der Schanze, sondern hier im Viertel statt? In Bambek? In Brambek?

Wenn dabei etwas in Schutt und Asche gelegt wird, dann doch bitte der Busbahnhof. Ansonsten habe ich das Gefühl, dass das nie etwas wird mit der Renovierung.

2 Responses to “Die Nazis kommen nach Barmbek”


  • Na, vielleicht hast Du dann ab 02.05. neues Material für die „Ladenzeile des Todes“.

  • Argh!
    Da kommt man nichts Böses ahnend aus dem Urlaub und liest auf SPON als erstes, dass die alte Heimat in Schutt und Asche gelegt wurde.

    Ich erwarte Berichterstattung! Oder ein Lebenszeichen.

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