weg

Nicht, dass es bei der Frequenz der Beiträge in den letzten Wochen großartig auffallen würde, wenn hier mal zwei Wochen nichts erscheint (ähem), doch während meines Urlaubs in den nächsten Tagen wird es erstmal gar keinen Barmbek-Content geben. Zur Eröffnung von Peters Grill werde ich auch nicht da sein.

Vielleicht gibt es stattdessen ein wenig Montreal- oder New York-Content. Bis im Oktober.

PS: An die Arschgeigen, die vorgestern meine Kreditkarte gehackt haben und für ca. 1.500 Euro einen KLM Flug nach Kuala Lumpur gebucht haben: Habe ich gemerkt, noch rechtzeitig. Die Karte ist gesperrt. Nützt Euch jetzt gar nichts mehr, die Kartennummer. Und ich würde ja liebend gerne das Gesicht der Arschgeige sehen, wenn sie einchecken will und die KLM-Mitarbeiterin ihr sagt, dass es Probleme mit dem Ticket gibt. Schöne Reise dann.

Würde ich ein Nagelstudio eröffnen, es hieße Nine Inch Nails. Aber ich mache ja kein Nagelstudio auf.

Mehdorn, Du alter Usability-Papst

Da will ich gerade die Bahnfahrkarte für die Fahrt gen Süden morgen kaufen, gehe zur Bahn Website, so wie es der Mehdorn ja will, damit er die ganzen Schalter-Fuzzis rauswerfen kann, verhalte mich also v-o-r-b-i-l-d-l-i-c-h, logge mich sogar ein (was ich ja sonst nie mache um mich meinem alten Kumpel Web-Anwendung schonmal anzukündigen), suche den Zug raus, geh auf Kaufen (wie man so sagt) und sehe: Eine super-duper Werbung, die mir nahelegt, doch jetzt eine BahnCard zu kaufen. Lohnt sich! Ist toll! Haben schon ganz viele Leute!

Ich übrigens auch. Steht in meinen Benutzerdaten. Sollten die kennen, habe mich ja schon eingeloggt. Stattdessen muss ich nun überlegen, ob der Button „Weiter ohne BahnCard“ der richtige für mich ist, wenn ich mit der BahnCard, die ich bereits besitze, eine Karte kaufen möchte.

Tschuldigung, wenn ich gerade ein wenig angepisst reagiere, aber die BahnCard und ich sind eine Geschichte, die sich schon seit mehr als einem Jahr hinzieht und immer wieder für Spaß sorgt, wenn ich im Freundeskreis davon erzähle. Ich würde es ja bloggen, aber dafür reicht Speicherplatz auf dem Server nicht.

LzdT 09/2008

Emanuel weist vollkommen zurecht darauf hin, dass die Chronik über die Ladenzeile des Todes (LzdT) hier ein wenig zu kurz kommt. Es hat sich ein wenig getan im Lande Fuhlistan. Recht sang- und klanglos ist der Mini-Euro Laden verschwunden, dafür hat ein Blumenladen aufgemacht. Dort habe ich noch nicht eingekauft, die Ware sieht aber ganz ansprechend aus.

Mittlerweile ist auch das Geheimnis gelüftet, wer sich als nächstes an der Ex-Schlemmermühle versuchen darf: ein Grillrestaurant. Oder eher: eine Pommesbude. Eröffnung ist Ende September.

Wir wünschen natürlich wie immer allen Unternehmern gutes Gelingen!

Interessant das von Emanuel aufgeworfene Gerücht, dass Wein und Design zumachen soll. Weiß jemand Genaueres? Ich hatte gedacht, dass mit dem neuen Branding als Premiere Sports-Bar und der Übertragung der Hamburger Fußballspiele ein Schritt nach vorn gemacht wurde. Im Sommer sah ich sogar häufiger Leute vor der Tür, die Wein tranken und kein Bier.

An der Peripherie der LzdT hat sich ebenfalls etwas getan. Beim Besuch der Reinigung sah ich, dass das Wett-Café offenbar dicht gemacht hat. Zumindest sind alle firmenidentifizierenden Merkmale überklebt. A propos Reinigung: Dort ist seit etwa drei Monaten ein neues Team aktiv. Wie vorher auch schon sehr kompetent und freundliche Leute, wenn ich auch den Charme und das kesse Mundwerk der dunkelhaarigen Mitarbeiterin von vorher vermisse.

Nächstes Update kommt schneller. Sobald sich etwas tut. Dauert ja normalerweise nicht allzu lang.

Search Like a Pirate

Arrrrrrrrr! In den Google Einstellungen als Sprache „Pirate“ auswählen und ab geht’s!

pirategoogle

Zum klimatischen Herbstbeginn

Wer zuerst die Heizung aufdreht, hat verloren!

Für Fotonerds: Ist das eine sauteure Taschenlampe?

Leica stellt zur Photokina ein neues Objektiv vor, das eine maximale Blendenöffnung von 0,95 aufweist. Hm. Dachte bislang ja immer, dass das theoretische Maximum 1,0 sei: Es geht genausoviel Licht durch das Objektiv durch, wie reinkommt. Bedeutet 0,95 dann, dass mehr Licht rauskommt, als reingeht? Leuchtet das Ding im Dunkeln?

Sollte es, bei einem Preis von 8.000 Euro.

Ist bald wieder soweit: Arrrrrrrrr!

Ihr erinnert Euch? 19. September? Da war doch was!

International Talk Like  A Pirate Day

Auf der offiziellen Website gibt es nun sogar ein deutsches Glossar. Es gibt keine Entschuldigung mehr, nicht mitzumachen, Ihr verdammten Landratten.

Kreditkrise erklärt für die von uns, die keine Ahnung von Banken haben

Schon ein wenig älter, aber in Anbetracht der Ereignisse der letzten Tage aktueller denn je: Die Kreditkrise erklärt für die, die keine Ahnung von der nicht mehr ganz so glitzernden Bankenwelt haben. Also so Leute wie mich, obwohl, — ähem — ich ja bei einer Bank arbeite.

Erklärt von Alex Blumberg und Adam Davidson, moderiert von dem unvergleichbaren Ira Glass. Ist eine knappe Stunde lang, ist auf Englisch — aber danach hatte ich endlich das Gefühl: Jetzt hast Du verstanden, wie es zu dieser Immobilienkrise gekommen ist und wieso eine Bank nach der anderen die Segel streckt.

Überhaupt: This American Life. Mein Lieblingspodcast seit längerem. Das ist Radio, wie es sein sollte: mitreißend, informativ, tiefschürfend, mitfühlend. Wer eine Stunde in der Woche Zeit und etwas für Podcasts übrig hat, kommt daran nicht vorbei.

Stickys!

Die beiden Verrückten mit den Cola/Mentos Experimenten haben wieder zugeschlagen. Wer’s noch nicht bei Anke aufgegabelt hat, muss es sich mit ein wenig Verspätung hier anschauen (oder in HD bei Vimeo):


EepyBird’s Sticky Note experiment from Eepybird on Vimeo.